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            <title>Die Linke Julia-C. Stange, MdB: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Julia-C. Stange, MdB</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 03:07:54 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2026 03:07:54 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-302291</guid>
                <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:33:37 +0200</pubDate>
                <title>Gesundheitssystem am Limit, aber Hauptsache wehrfähig</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/gesundheitssystem-am-limit-aber-hauptsache-wehrfaehig/</link>
                <author>Julia-C. Stange</author>
                <description>„Welche Lehren haben wir eigentlich aus der Pandemie gezogen und warum befragen wir dazu ausgerechnet das Militär?“
 
Das ist die Frage, die sich zumindest Bundestagsabgeordnete Julia-C. Stange stellt, nachdem sie den „exklusiven“ Bericht der Deutschen Presse-Agentur über ein Treffen zwischen Johannes Backus, Kommandeur des Kommandos Gesundheitsversorgung der Bundeswehr in Koblenz, und Jürgen Graf, dem Ärztlichen Direktor der Universitätsmedizin Frankfurt und Mitglied im Vorstand des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands, gelesen hat.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Welche Lehren haben wir eigentlich aus der Pandemie gezogen und warum befragen wir dazu ausgerechnet das Militär?“<br>&nbsp;<br>Das ist die Frage, die sich zumindest Bundestagsabgeordnete Julia-C. Stange stellt, nachdem sie den „exklusiven“ Bericht der Deutschen Presse-Agentur über ein Treffen zwischen Johannes Backus, Kommandeur des Kommandos Gesundheitsversorgung der Bundeswehr in Koblenz, und Jürgen Graf, dem Ärztlichen Direktor der Universitätsmedizin Frankfurt und Mitglied im Vorstand des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands, gelesen hat. „Mich irritiert, wie selbstverständlich inzwischen militärische Logiken in die Gesundheitspolitik Einzug halten. Krankenhäuser sollen kriegstüchtig werden, als wäre das die zentrale Lehre aus Corona“, schreibt Stange in ihrer Reaktion weiter.<br>&nbsp;<br>Dabei habe uns die Pandemie etwas ganz anderes gezeigt: Es fehlte an Personal, an Schutzmaterial, an fairen Arbeitsbedingungen, an einer belastbaren öffentlichen Gesundheitsversorgung. Pflegekräfte und Beschäftigte arbeiten seit Jahren am Limit, daran hat sich bis heute viel zu wenig geändert. Dass ein Kommandeur der Bundeswehr und ein ärztlicher Direktor wie in einem militärischen PR-Stunt begleitet und befragt werden statt den Arbeiter*innen oder gar Gewerkschafter*innen lässt sich nur als Versagen interpretieren.<br>&nbsp;<br>Seit mehreren Jahren erleben wir jeden Sommer Krankenhäuser ohne ausreichenden Hitzeschutz, überhitzte Stationen und fehlende Klimaanlagen. für Patient*innen und Beschäftigte ist das eine enorme Belastung. „Kaum kommt der Winter, verschwindet das Thema allerdings wieder von der politischen Agenda. Statt endlich in eine krisenfeste Gesundheitsversorgung zu investieren, wird der Fokus immer stärker auf militärische Szenarien gelegt“, so die Fachkinderkrankenschwester, die nun für die Fraktion Die Linke im Gesundheitsausschuss des Bundestages sitzt, „ich halte das für den falschen Weg.“<br>&nbsp;<br>Wie DIE ZEIT jüngst schrieb, fließt fast jeder dritte neu verplante Euro im Bundeshaushalt in Panzer und Drohnen. Während für die Aufrüstung immer neue Milliarden mobilisiert werden, heißt es bei Gesundheit, Pflege, Bildung und sozialer Infrastruktur regelmäßig, das Geld sei knapp. „Mich erschreckt, wie selbstverständlich inzwischen ein gesellschaftlicher Mentalitätswechsel zur sogenannten Kriegstüchtigkeit propagiert wird. Das ist kein Naturgesetz, sondern eine politische Entscheidung“, erklärt Stange. Diese Entscheidungen verändern unser Denken, unsere Prioritäten und am Ende unseren Sozialstaat. Laut Stange sei die soziale Frage längst zurück: „Ob wir den Sozialstaat verteidigen oder ihn weiter dem Spar- und Aufrüstungskurs opfern, entscheidet sich nicht nur im Parlament, sondern auch auf der Straße.“<br>&nbsp;<br>Gesundheit ist keine Ware. Sozialstaat statt Aufrüstung. Wir sehen uns bei den Sozialprotesten.</p>]]></content:encoded>
                <category>JuliaCStange</category><category>Presse_Julia</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302216</guid>
                <pubDate>Thu, 28 May 2026 15:52:09 +0200</pubDate>
                <title>Mehr als nur ein Uterus - heute ist Tag der Frauengesundheit</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/mehr-als-nur-ein-uterus-zum-heutigen-tag-der-frauengesundheit/</link>
                <author>Julia-C. Stange</author>
                <description>Wenn über Frauengesundheit gesprochen wird, geht es oft um Schwangerschaft, Geburt, Gynäkologie. Das ist wichtig - greift aber viel zu kurz.

Denn Frauengesundheit bedeutet weit mehr als medizinische Fragen rund um den weiblichen* Körper. Sie ist ein zentraler Bestandteil einer intersektionalen feministischen Gesamtpolitik. Wer gesund leben kann und wer krank wird, entscheidet sich nicht nur im Behandlungszimmer, sondern vor allem durch soziale Lebensbedingungen, gesellschaftliche Machtverhältnisse und politische Entscheidungen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn über Frauengesundheit gesprochen wird, geht es oft um Schwangerschaft, Geburt, Gynäkologie. Das ist wichtig - greift aber viel zu kurz.</p>
<p>Denn Frauengesundheit bedeutet weit mehr als medizinische Fragen rund um den weiblichen* Körper. Sie ist ein zentraler Bestandteil einer intersektionalen feministischen Gesamtpolitik. Wer gesund leben kann und wer krank wird, entscheidet sich nicht nur im Behandlungszimmer, sondern vor allem durch soziale Lebensbedingungen, gesellschaftliche Machtverhältnisse und politische Entscheidungen.</p>
<p><strong>Gesundheit ist nicht individuell verteilt. Sie ist sozial verteilt.</strong></p>
<p>Dabei erleben Frauen Gesundheit nicht alle gleich. Wer finanziell abgesichert ist, hat andere Möglichkeiten als eine alleinerziehende Mutter, eine migrantische Frau, eine Frau mit Behinderung oder eine ältere Frau mit wenig Einkommen.</p>
<p>Genau darum geht es beim Begriff intersektional.<br>Intersektionalität bedeutet, dass verschiedene Formen von Benachteiligung zusammenwirken können. Gesundheit wird nicht nur durch das Geschlecht beeinflusst, sondern auch durch:</p>
<p>Soziale Herkunft, Behinderung, Alter, Migrationsgeschichte oder sexuelle Orientierung.</p>
<p><strong>Wer mehrere Belastungen gleichzeitig trägt, wird im Gesundheitssystem oft schneller übersehen.</strong></p>
<p>Die sozialen Determinanten von Gesundheit sind seit Jahrzehnten bekannt: Armut macht krank. Unsichere Arbeits- und Wohnverhältnisse, belastende Lebensbedingungen und chronischer Stress wirken sich nachweislich negativ auf die Gesundheit aus.&nbsp;</p>
<p>Vor allem Frauen übernehmen nach wie vor den größten Teil unbezahlter Care-Arbeit: Kinder versorgen, Angehörige pflegen, emotionale Verantwortung tragen, Familien organisieren. Diese Arbeit hält unsere Gesellschaft zusammen - wird aber finanziell entwertet und politisch zu wenig anerkannt.</p>
<p>Die Folgen sind konkret: Erschöpfung, psychische Belastung, Altersarmut und schlechtere Gesundheitschancen.</p>
<p>Besonders betroffen sind Frauen, die ohnehin mehrfach diskriminiert werden: Alleinerziehende, ärmere, migrantische, queere Frauen oder Frauen mit Behinderung. Viele erleben nicht barrierefreie Arztpraxen, fehlende Unterstützung oder schlechteren Zugang zu Vorsorge und Behandlung.</p>
<p>Gleichzeitig verschärfen aktuelle Gesetzesvorhaben wie die aktuelle Pflegereform oder GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz die soziale Ungleichheit weiter. Höhere Zuzahlungen, Leistungskürzungen, Einschränkung bei der Mitversicherung.&nbsp;</p>
<p><strong>Wer arm ist wird kränker, wer kränker ist wird ärmer.</strong></p>
<p>Während Patient*innen sparen sollen, arbeiten Beschäftigte im Gesundheitswesen längst am Limit. Krankenhäuser werden nach Profit geführt, Pflegekräfte verschleißen im Schichtsystem und in der Kinder- und Jugendmedizin fehlt vielerorts Personal. Diese Profitlogik des Gesundheitswesens gefährdet längst die Versorgung aller und trifft die am meisten, die es brauchen.</p>
<p>Als Fachkinderkrankenschwester und alleinerziehende Mutter erlebe ich täglich, wie eng soziale Realität und Gesundheit zusammenhängen.</p>
<p>Deshalb sage ich: Wer Frauengesundheit ernst meint, muss über Strukturen sprechen. Über Care-Arbeit. Über Armut. Über Barrierefreiheit. Über Arbeitsbedingungen und Umverteilung. Über soziale Determinanten von Gesundheit.</p>
<p>Frauengesundheitspolitik darf nicht nur medizinisch gedacht werden. Sie muss gesellschaftliche Ungleichheit bekämpfen.&nbsp;</p>
<p><strong>Feministisch. Gesamtpolitisch. Sozial gerecht.</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse_Julia</category><category>Presse</category><category>PM Kinder, Jugend und Frauen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-302088</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 15:22:09 +0100</pubDate>
                <title>Eizellspende</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/eizellspende/</link>
                
                <description>Die Debatte um Eizellspende flammt wieder auf.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um Eizellspende flammt wieder auf – und mit ihr viele berechtigte Fragen.<br>Wenn wir darüber sprechen, darf es nicht nur um medizinische Möglichkeiten gehen, sondern vor allem um Verantwortung.</p>
<p><br>„Der Schutz und das Wohlbefinden aller Beteiligten – der Spenderinnen, der Wunscheltern und der entstehenden Kinder – müssen dabei im Mittelpunkt stehen.“</p>
<p><br>Für mich ist klar: Reproduktive Medizin braucht klare ethische Leitplanken, Transparenz und Schutz vor Ausbeutung. Gleichzeitig müssen wir anerkennen, dass Familien heute auf viele unterschiedliche Arten entstehen.<br>Die Herausforderung liegt darin, beides zusammenzudenken: Selbstbestimmung ermöglichen und gleichzeitig die Rechte und das Wohlergehen aller Beteiligten ernsthaft schützen.</p>
<p><br>Die aktuelle Debatte im Deutschen Ärzteblatt zeigt, wie dringend wir eine differenzierte, gesellschaftliche Auseinandersetzung darüber brauchen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier gehts zum ganzen Artikel:&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.aerzteblatt.de/news/eizellspende-neustart-einer-heiklen-debatte-cee8e8d4-228d-48be-b94d-a66b8f2d350c" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.aerzteblatt.de/news/eizellspende-neustart-einer-heiklen-debatte-cee8e8d4-228d-48be-b94d-a66b8f2d350c</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ZDF-Artikel:</p>
<p><a href="https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/gesundheit-warken-eizellspende-freigabe-legalisierung-100.html" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/gesundheit-warken-eizellspende-freigabe-legalisierung-100.html</strong></a></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse_Julia</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-301990</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 11:51:32 +0100</pubDate>
                <title>Wahlkreisbüro-Eröffnung</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/wahlkreisbuero-eroeffnung/</link>
                <author>Julia-C. Stange</author>
                <description>Rheinland – Pfalz hat jetzt ein linkes Wahlkreisbüro -

und Ihr seid zur Eröffnung eingeladen!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Rheinland – Pfalz hat jetzt ein linkes Wahlkreisbüro -</p>
<p>und Ihr seid zur Eröffnung eingeladen!</p>
<p>Am 24. Januar 2026 öffnen wir von 15–20 Uhr die Türen mitten</p>
<p>in Ludwigshafen am Rhein in der Bismarckstraße 50.</p>
<p>Dieses Büro ist ein Raum, in dem Anliegen ernst genommen und</p>
<p>Zukunft gemeinsam gestaltet wird. Politik zum Nachfragen,</p>
<p>Anpacken, Einmischen – mit klarer Haltung:</p>
<p>Steigende Mieten? Wir kämpfen für den Mietenstopp, gegen</p>
<p>Leerstand und dafür, dass Wohnen ein Recht bleibt – kein</p>
<p>Geschäftsmodell. Ludwigshafen ist Teil der Kampagne</p>
<p>mietwucherapp.de !</p>
<p>Belastung im Job? Wir stehen an der Seite derjenigen, die sich</p>
<p>gewerkschaftlich organisieren, streiken und faire Bedingungen</p>
<p>einfordern.</p>
<p>Feministische Politik? Selbstverständlich! – weil Sicherheit,</p>
<p>Respekt und Selbstbestimmung keine Randthemen sind.</p>
<p>Gesundheitswesen? Bleibt zivil! Keine Militarisierung von</p>
<p>Pflege, Versorgung oder Krisenbewältigung.</p>
<p>Frieden statt Waffen? Wir sagen klar: Diplomatie jetzt – und</p>
<p>Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Palästina gehört dazu.</p>
<p>Dieses Wahlkreisbüro soll ein Ort sein, der stärkt:</p>
<p>mit Sozialsprechstunden, Unterstützung bei Anträgen und einer</p>
<p>Tür, die offen bleibt für alle, die etwas bewegen wollen.</p>
<p>Kommt vorbei, bringt Eure Themen, Eure Fragen und Eure Ideen</p>
<p>mit. Kaffee, Kuchen und ein Glas Sekt stehen bereit.</p>
<p>Lasst uns diesen Ort gemeinsam aufbauen – solidarisch,</p>
<p>kämpferisch und mit dem Mut, Dinge anders zu machen.</p>
<p>Wir freuen uns auf euch!</p>
<p>Julia-Christina Stange, MdB</p>
<p>und der Vorstand Die Linke BV Vorderpfalz</p>]]></content:encoded>
                <category>JuliaCStange</category><category>Presse_Julia</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-301966</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 16:50:16 +0100</pubDate>
                <title>Pflege braucht Mitbestimmung, Gerechtigkeit und echte Reform — nicht Pflicht-Zwang und Bürokratie</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/pflege-braucht-mitbestimmung-gerechtigkeit-und-echte-reform-nicht-pflicht-zwang-und-buerokratie/</link>
                <author>Julia-C. Stange</author>
                <description>Einladung zum Austausch am 20. Januar, 18 Uhr in Koblenz

„Wie weiter mit der Pflegekammer RLP?“

Zur aktuellen Diskussion über die Zukunft der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz erkläre ich — Julia-C. Stange, Bundestagsabgeordnete der Linken für Rheinland-Pfalz und selbst Kollegin aus der Pflege:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Pflege braucht Mitbestimmung, Gerechtigkeit und echte Reform — nicht Pflicht-Zwang und Bürokratie<br>Einladung zum Austausch am 20. Januar, 18 Uhr in Koblenz</p>
<p>„Wie weiter mit der Pflegekammer RLP?“</p>
<p>Zur aktuellen Diskussion über die Zukunft der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz erkläre ich — Julia-C. Stange, Bundestagsabgeordnete der Linken für Rheinland-Pfalz und selbst Kollegin aus der Pflege:</p>
<p>„Pflege braucht Respekt und Mitsprache. Und bevor über die Zukunft der Pflegekammer entschieden wird, müssen die Pflegekräfte selbst das Wort haben. Eine Befragung ist absolut richtig — aber nur, wenn sie wirklich unabhängig, klar und transparent durchgeführt wird. Halbherzigkeit, politische Einflussnahme oder intransparente Verfahren dürfen dabei keinen Platz haben.“</p>
<p>Viele Kolleg*innen erleben die Pflichtmitgliedschaft und die damit verbundenen Beiträge als zusätzliche Belastung.&nbsp;<br>Wenn eine Kammer bestehen soll, dann muss sie freiwillig sein, demokratisch legitimiert und von der Basis getragen werden — nicht von Zwang und Bürokratie.</p>
<p>Warum wir als Linke die Pflegekammer kritisch sehen — und was sich ändern muss</p>
<p>Die Landespflegekammer erhebt Beiträge von durchschnittlich etwa 140 Euro jährlich und verpflichtet rund 40.000 Pflegefachpersonen zur Mitgliedschaft. Für viele bedeutet das: viel Verwaltungsaufwand bei wenig erlebtem Nutzen.</p>
<p>Hinzu kommt: Wichtige Bereiche der Pflege sind in der Kammer kaum oder gar nicht repräsentiert — Pflegehilfskräfte, Altenpflege, der ambulante Bereich und die vielen Kolleg*innen in privaten Haushalten. Die Realität der Pflege ist vielfältig, aber in der Kammer spiegelt sich diese Vielfalt bisher kaum wider.</p>
<p>Was die Kammer tatsächlich erreicht hat, bleibt für viele unklar. Berufs- und Fortbildungsordnungen allein reichen nicht aus, um den Alltag der Pflegekräfte spürbar zu verbessern.</p>
<p>Für uns ist deshalb klar: Eine Pflegekammer darf nur auf freiwilliger Basis bestehen — und muss echte Basisdemokratie garantieren.</p>
<p>Unsere Forderungen: Pflegepolitik für Menschen, nicht für Verwaltungen</p>
<p>Als Fachkinderkrankenschwester und Bundestagsabgeordnete setze ich mich dafür ein, dass Pflege nicht zum Verwaltungsakt wird, sondern ein Beruf bleibt, der auf Professionalität, Respekt und Solidarität aufbaut.</p>
<p>Wir fordern:</p>
<p>- Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft und der Beitragspflicht – zugunsten einer freiwilligen Kammerstruktur, die von den Pflegekräften getragen wird.<br>- Stärkung echter Mitbestimmung, bei der alle Bereiche der Pflege beteiligt werden: Fachpflege, Altenpflege, Pflegehilfskräfte, ambulante Pflege und private Haushalte.<br>- Investitionen in Personal, Arbeitsbedingungen, Qualität und zivile Infrastruktur, statt in zusätzliche Bürokratie: mehr Zeit, bessere Bezahlung, faire Tarifverträge und verlässliche Personalausstattung.<br>- Ein Pflegesystem, in dem Pflegekräfte und pflegebedürftige Menschen wirklich mitgestalten können – statt undurchsichtiger Strukturen, die an den Bedürfnissen der Basis vorbeigehen.</p>
<p>Schlusswort – und herzliche Einladung</p>
<p>„Pflege“ darf nicht synonym sein mit Bürokratie, Pflichtbeiträgen und Zwang. Sie muss geprägt sein von Solidarität, Mitbestimmung und einer gerechten Finanzierung. Eine Mitgliederbefragung kann ein wichtiger Schritt sein — aber sie muss unabhängig, neutral und transparent sein, damit die Stimmen der Pflegekräfte unverfälscht gehört werden.</p>
<p>Ich stehe an der Seite derjenigen, die jeden Tag Pflege leisten. Und ich setze mich dafür ein, dass ihre Professionalität, Erfahrungen, Sorgen und Ideen nicht in einer bürokratischen Maschine verloren gehen, sondern zu einer ehrlichen Reform führen, die den Menschen gerecht wird.</p>
<p>Einladung nach Koblenz</p>
<p>20. Januar, 18 Uhr<br>Austausch von Pflegekräften mit Politik, Gewerkschaften und Pflegekammer<br>„Wie weiter mit der Pflegekammer RLP?“</p>
<p>Ich freue mich über jede Kollegin und jeden Kollegen, die/der dabei sein möchte — denn Pflege braucht eine starke, unabhängige Stimme: Eure Stimme. Seid dabei!</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse_Julia</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-301956</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 13:25:18 +0100</pubDate>
                <title>Streik bei Amazon in Frankenthal: Solidarität, Einschüchterung und der Kampf um Würde</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/streik-bei-amazon-in-frankenthal-solidaritaet-einschuechterung-und-der-kampf-um-wuerde-1/</link>
                <author>Julia-C. Stange</author>
                <description>Am Freitag war ich am Amazon-Standort in Frankenthal, um die Streikenden zu unterstützen – als gewerkschaftsaktive Bundestagsabgeordnete und als Kollegin, die die Realität körperlich belastender Arbeit selbst erlebt hat. Der Tag war intensiv, emotional und aufwühlend.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Streik bei Amazon in Frankenthal: Solidarität, Einschüchterung und der Kampf um Würde</strong></p>
<p><i>von Julia-C. Stange (MdB)</i></p>
<p>Am Freitag war ich am Amazon-Standort in Frankenthal, um die Streikenden zu unterstützen – als gewerkschaftsaktive Bundestagsabgeordnete und als Kollegin, die die Realität körperlich belastender Arbeit selbst erlebt hat. Der Tag war intensiv, emotional und aufwühlend.</p>
<p><i><strong>370 Beschäftigte in Frankenthal – Teil eines weltweiten Protests</strong></i></p>
<p>Mehr als 370 Beschäftigte legten am Freitag und Samstag ihre Arbeit nieder. Der Warnstreik ist Teil des internationalen Aktionstags „Make Amazon Pay“**, an dem in über 30 Ländern Demonstrationen und Arbeitsniederlegungen stattfinden. Weltweit werfen Gewerkschaften und Initiativen dem Konzern schlechte Arbeitsbedingungen, systematische Ausbeutung, Umweltzerstörung und demokratiefeindliche Praktiken vor.</p>
<p><i><strong>Konzerngewinne in Milliardenhöhe – aber Sparen bei Gesundheit und Arbeitsbedingungen</strong></i></p>
<p>Amazon erzielte allein in Deutschland 2024 über 39 Milliarden Euro Netto-Umsatz. Dennoch berichten zahlreiche Kolleg*innen von massiven Missständen: fehlender Gesundheitsschutz, Überlastung, permanenter Leistungsdruck und ein Umgangston, der Menschen krank macht.</p>
<p>Viele Beschäftigte erzählten mir, dass sie weniger trinken, um nicht ständig Toilettenpausen rechtfertigen zu müssen. Andere berichten, dass diejenigen, die nach Jahren harter körperlicher Arbeit gesundheitlich eingeschränkt sind, aussortiert werden. Besonders Geflüchtete würden ausgenutzt, weil sie ihre Rechte nicht kennen.</p>
<p><i><strong>Massive Einschüchterungsversuche am Streiktag</strong></i></p>
<p>Der Gewerkschaft zufolge kam es am Freitag zu gezielten Versuchen, Beschäftigte vom Streik abzuhalten.</p>
<p>Manager und Standortleitungen hätten Arbeitskräfte direkt aus Shuttle-Bussen abgefangen, um ihnen mitzuteilen, sie müssten arbeiten – obwohl ver.di zum Streik aufgerufen hatte. Besonders betroffen seien Saisonbeschäftigte und Menschen mit geringen Deutschkenntnissen, die oft kaum wissen, welche Rechte sie haben.</p>
<p>Die Situation ist nicht neu: An Standorten wie Winsen arbeiten rund 2.500 Menschen, in der Vorweihnachtszeit deutlich mehr. Viele haben Kurzzeit- oder Saisonverträge, was sie noch stärker erpressbar macht.</p>
<p><i><strong>Wachsende Belastung durch „Black Friday“</strong></i></p>
<p>Der Streik fiel bewusst in das „Black Friday“-Wochenende – eine Zeit, in der das Paketaufkommen explodiert.</p>
<p>Der dadurch entstehende Stress ist für viele Beschäftigte eine massive körperliche und psychische Belastung. Es geht um mehr als Bezahlung: Es geht um Wertschätzung, Gesundheit und nachhaltige Entlastung.</p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Forderungen: Tarifverträge und echte Mitbestimmung</strong></i></li></ul><p>Ver.di fordert Amazon auf, endlich Tarifverhandlungen aufzunehmen. Als nächsten Schritt soll der Konzern sich den Tarifverträgen des Einzel- und Versandhandels anschließen.</p>
<p>Außerdem braucht es echte Mitbestimmung, klare Gesundheitsstandards und ein Ende der systematischen Einschüchterung. Respekt darf nicht vom Vertragsstatus oder der Herkunft abhängig gemacht werden.</p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Solidarität der Beschäftigten – und Dankbarkeit für die Gewerkschaft</strong></i></li></ul><p>Was mich am meisten beeindruckt hat:</p>
<p>Die Beschäftigten sind der Gewerkschaft unglaublich dankbar. Viele sagten mir, wie viel es ihnen bedeutet, dass jemand an ihrer Seite steht – bei jedem Wetter, nachts, früh morgens, immer dann, wenn sie streiken.&nbsp;</p>
<p>Und dennoch ist allen klar:</p><ul class="list-normal"><li>Unterstützung ist wichtig.</li><li>Aber Selbstermächtigung entsteht dort, wo Kolleg*innen sich selbst organisieren.</li></ul><p>Genau das passiert gerade in Frankenthal – sichtbar, mutig und entschlossen.</p><ul class="list-normal"><li><i><strong>Fazit: Dieser Kampf betrifft uns alle</strong></i></li></ul><p>Die Kolleg*innen bei Amazon stehen an der Frontlinie eines Kampfes, der weit über einen Arbeitsplatz hinausreicht.</p>
<p>Es geht um die Frage, wie Arbeit in einem reichen Land aussehen darf – und wie viel Macht Konzerne über das Leben von Menschen haben dürfen.</p>
<p><i><strong>Der Streik hat gezeigt:</strong></i></p>
<p>Gute Arbeitsbedingungen sind kein Geschenk. Sie müssen erkämpft werden.</p>
<p>Und ich werde die Stimmen, Sorgen und Erfahrungen der Beschäftigten – laut und unmissverständlich – mit in den Bundestag nehmen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse_Julia</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-301598</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 10:57:46 +0200</pubDate>
                <title>Welchen Stellenwert hat ein gutes Gesundheitssystem?</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/welchen-stellenwert-hat-ein-gutes-gesundheitssystem/</link>
                
                <description>Krankenhäuser gehören nicht in die Hände von Investoren. Wir fordern eine unabhängige Finanzierung. Wir wollen ein Gesundheitssystem, das krisenfest und friedenssicher ist. - Meine Rede vom 10. Juli 2025</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die gesamte Rede finden Sie auf der <a href="https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7634389#url=aHR0cHM6Ly93d3cuYnVuZGVzdGFnLmRlL21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD03NjM0Mzg5&amp;mod=mediathek" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Website des Bundestages</a>.</p>
<p>Als untertitelete Videos finden Sie die Rede auf meinen Social Media Kanälen (<a href="https://www.instagram.com/jc.stange/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Instagram</a> &amp; <a href="https://www.tiktok.com/@juliacstange" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Tik Tok</a>).</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse_Julia</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-301393</guid>
                <pubDate>Fri, 16 May 2025 11:46:00 +0200</pubDate>
                <title>Pflege gehört in die Politik - und zwar mit echter Erfahrung aus dem Alltag!</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/team-linksfraktion-im-gesundheitsausschuss-ist-gestartet/</link>
                
                <description>Meine erste Rede im Bundestag am 15. Mai 2025. Authentisch - mit klarer Sprache klare Forderungen gestellt!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zusammen mit meinen Kolleginnen Stella Merendino und Evelyn Schötz durfte ich am 15. Mai zum ersten Mal im Bundestag sprechen - zur Gesundheitspolitik. Meine Position ist klar:</strong></p>
<p><strong>Gesundheit ist keine Ware - und wir Beschäftigten sind kein Kostenfaktor. Wir sind das Rückgrat der Versorgung. Höchste Zeit, dass die Politik uns auch so behandelt.</strong><br> <br> Schluss mit Renditedruck<br> Schluss mit Zwei-Klassen-Medizin<br> Her mit der 35 Stunden Woche<br> Die Tageshöchstarbeitszeit bleibt unantastbar!<br> <br> Das Gesundheitssystem bleibt friedenstüchtig - nicht kriegstüchtig!</p>
<p><strong>Meine gesamte Rede vom 15. Mai im Bundestag:</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Präsident! Ministerin Warken! Kolleginnen und Kollegen! Ich spreche als Fachkinderkrankenschwester aus der Welt der Arbeit - unmittelbar aus dem Schichtdienst und aus endlosen Überstunden. Ihr Koalitionsvertrag ist kein Reformplan. Wo sind die tatsächlichen Ambitionen? <em>So</em> bleibt das System krank.</p>
<p>Kaputte Abläufe? - „Machen wir eine Checkliste.“ Zu wenig Geld? - „Privatisieren wir doch einfach.“ Sie können sich nicht einigen, während aber die Zeit drängt? - „Bilden wir doch eine Kommission.“ Wir brauchen keine wohlklingenden Phrasen, sondern eine Revolution, und zwar jetzt. Und wir schauen nicht mehr zu; wir Pflegekräfte leisten jetzt Widerstand hier vor Ort. Das ist eine Ansage!</p>
<p>Ich frage Sie: Ist Sparzwang wichtiger als die Versorgung kranker Menschen? Braucht es weiterhin eine Zweiklassenmedizin? Steht nicht der Mensch im Mittelpunkt der Versorgung? Wir leisten uns eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt; aber nicht alle werden gleich gut versorgt. Sichere Geburtshilfe in ländlichen Regionen? Fehlanzeige! Mit Würde und bedarfsorientiert alt werden dürfen, ohne meine Angehörigen maximal finanziell zu belasten? Fehlanzeige!</p>
<p>Hausärztinnen und Hausärzte sind überlastet. Ohne echte Investitionen und ein Neudenken der ambulanten Strukturen werden wir künftig weder eine gute Versorgung noch gute Arbeitsbedingungen haben und diese erreichen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das noch längere Wartezeiten, doppelte Wege, doppelte Frustration. Wir brauchen ein Gesundheitssystem, das sich am Menschen orientiert und nicht am Markt.</p>
<p>Deswegen sagen wir Linken: Schluss mit Renditedruck, Schluss mit der Zweiklassenmedizin, her mit der 35-Stunden-Woche. Die Tageshöchstarbeitszeit bleibt unantastbar, und das Gesundheitswesen bleibt friedenstüchtig und darf nicht kriegstüchtig werden!</p>
<p>Gesundheit ist keine Ware, und wir Beschäftigten im Gesundheitswesen sind kein Kostenfaktor. - Wir sind das Rückgrat der Versorgung. Höchste Zeit, dass die Politik uns auch so behandelt!</p>
<p><strong>Das Video zur Rede finden Sie auch auf der Website des Bundestages&nbsp;<a href="https://www.bundestag.de/mediathek/plenarsitzungen?videoid=7631266#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD03NjMxMjY2&amp;mod=mediathek" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a>.</strong></p>
<p><strong>Ein gemeinsames Video der Reden von Stella Merendino, Evelyn Schötz und mir finden Sie <a href="https://www.instagram.com/reel/DJr29Vpt1lX/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a>&nbsp;(Weiterleitung zu Instagram).</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse_Julia</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-300785</guid>
                <pubDate>Sun, 23 Feb 2025 19:06:31 +0100</pubDate>
                <title>„Es ist das Comeback des Jahres!“ Linke zieht nach ersten Prognosen mit über 8% in Bundestag ein Rheinland-Pfalz erhält voraussichtlich 2 Sitze</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/es-ist-das-comeback-des-jahres-linke-zieht-nach-ersten-prognosen-mit-ueber-8-in-bundestag-ein-rheinland-pfalz-erhaelt-voraussichtlich-2-sitze/</link>
                
                <description>&quot;Wir gratulieren unseren gewählten Abgeordneten und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Wir gehen auch davon aus, mehr Zuspruch in Rheinland-Pfalz erhalten zu haben. Auf jeden Fall macht das Ergebnis Mut für die Landtagswahl im kommenden Jahr.&quot;, Dave Koch, Landesvorsitzender.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Vor weniger als eineinhalb Jahren wurden wir bereits abgeschrieben. Aber wir haben uns zurück in den Bundestag gekämpft. Es ist der verdiente Wiedereinzug der Linken in Fraktionsstärke und damit auch der Endpunkt der Debatte um unser Fortbestehen. Das voraussichtliche Ergebnis von 8,5% und die Verdoppelung unserer Mitglieder in Rheinland-Pfalz ist das Comeback des Jahres. Mit uns ziehen auch die Debatten um einen Mietendeckel, die Bürgerversicherung und die stärkere Besteuerung von Reichen wieder in den Bundestag ein. Ein echter Grund zu feiern!“ so Rebecca Ruppert, Landesvorsitzende.</p>
<p>„Mit dem Einzug von voraussichtlich mindestens 2 Bundestagsabgeordneten aus Rheinland-Pfalz ist der Landesverband auch wieder stärker als bisher in der kommenden Bundestagsfraktion vertreten. Wir gratulieren unseren gewählten Abgeordneten und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Wir gehen auch davon aus, mehr Zuspruch in Rheinland-Pfalz erhalten zu haben. Auf jeden Fall macht das Ergebnis Mut für die Landtagswahl im kommenden Jahr. Vielen Dank an all die Menschen, die uns ihre Stimme gegeben und damit die soziale Stimme im Bundestag so stark gemacht haben.“ ergänzt Dave Koch, Landesvorsitzender.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse_Julia</category><category>Presse_Ruppert</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-300688</guid>
                <pubDate>Mon, 10 Feb 2025 10:09:00 +0100</pubDate>
                <title>Gesundheitskrise in RLP: DRK-Ausstieg verschärft Situation</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/gesundheitskrise-in-rlp-drk-ausstieg-verschaerft-situation/</link>
                <author>Julia-C. Stange</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Lage im Gesundheitssektor von Rheinland-Pfalz spitzt sich weiter zu: Der DRK-Landesverband hat seinen vollständigen Rückzug aus dem Betrieb von Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz bekannt gegeben. Nach Altenkirchen und Alzey haben nun weitere Standorte Insolvenz angemeldet.</p>
<p>Laut DRK sei die Versorgung sichergestellt. Für die Patient*innen ändere sich nichts. „Wem wollen sie das weiß machen? Selbstverständlich verschlechtert jede Schließung die Gesundheitsversorgung,“ so Julia C. Stange, Spitzenkandidatin der Linken Rheinland-Pfalz zur Bundestagswahl. „Da ändern auch die Krokodilstränen aus der Landesregierung nichts“ setzt Stange fort.</p>
<p>„Die Landesregierung schaut schon lange tatenlos zu“. Besonders betroffen ist nun auch der psychiatrische Bereich. So ist die Tagesklinik in Worms längst durchgehend überbelegt. Die Wartelisten für Behandlungsplätze sind lang, mit bis zu 200 Patient*innen, die mindestens vier Wochen oder länger auf eine Behandlung warten müssen.</p>
<p>„Politik muss handeln und die Probleme nicht weiter wegignorieren. Die Enttäuschung bei Beschäftigten und Patient*innen ist groß. Allen wäre geholfen, wenn die Kommunen die Krankenhäuser übernehmen und damit die flächendeckende Versorgung sicherstellen würden.“ betont Julia-C. Stange „Dagegen sperren sich die anderen Parteien aber vehement. Dafür braucht es eine starke Linke in den Räten und im Bundestag!“</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse_Julia</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-299991</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Jan 2025 14:59:29 +0100</pubDate>
                <title>Nein zum „Karenztag“. Sozialabbau auf Kosten der Beschäftigten verhindern!</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/nein-zum-karenztag-sozialabbau-auf-kosten-der-beschaeftigten-verhindern/</link>
                <author>Julia-C. Stange</author>
                <description>„Die Wiedereinführung des Karenztages wäre ein Schritt in Richtung Sozialabbau und trifft insbesondere die Schwächsten. Gemeinsam mit Gewerkschaften fordern wir, die Rechte der Arbeitnehmer*innen zu Stärken anstatt die Axt daran zu legen und einen solidarischen Umbau der Wirtschaft, die niemanden zurücklässt....&quot;, Julia-C. Stange</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Forderung von Allianz-Chef Oliver Bäte nach einer Wiedereinführung des sogenannten „Karenztages“ – einem unbezahlten ersten Krankheitstag – ist ein unverhohlener Angriff auf die Rechte der Arbeitnehmer*innen. Die Linke Rheinland-Pfalz lehnt diesen Vorstoß entschieden ab.</p>
<p>„Beschäftigte dürfen nicht für die Versäumnisse der Wirtschaftspolitik zahlen“, erklärt Julia-C. Stange, Spitzenkandidatin der Linken zur Bundestagswahl in Rheinland-Pfalz. „Soziale Sicherheit ist kein Luxus, sondern eine Grundlage für Stabilität und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.“</p>
<p>„Die Wiedereinführung des Karenztages wäre ein Schritt in Richtung Sozialabbau und trifft insbesondere die Schwächsten. Gemeinsam mit Gewerkschaften fordern wir, die Rechte der Arbeitnehmer*innen zu Stärken anstatt die Axt daran zu legen und einen solidarischen Umbau der Wirtschaft, die niemanden zurücklässt. Sich krank zur Arbeit zu schleppen aus Angst vor Lohnkürzungen, gehört zurecht der Vergangenheit an.“ so Stange weiter.</p>
<p>Angriffe wie diese dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Die Beschäftigten tragen bereits mehr als genug Verantwortung und stehen aufgrund von Inflation und Arbeitsplatzabbau unter hohem Druck. Einer Gesellschaft darf die hohe Zahl der Krankheitstage nicht kalt lassen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse_Julia</category>
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            <item>
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                <pubDate>Sat, 21 Dec 2024 15:36:49 +0100</pubDate>
                <title>Linke wählt Landesliste zur Bundestagswahl. Soziale Themen im Mittelpunkt der Kandidaturen</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/ke-waehlt-landesliste-zur-bundestagswahl-soziale-themen-im-mittelpunkt-der-kandidaturen/</link>
                <author>Fabian Bauer</author>
                <description>„Wir starten in den Bundestagswahlkampf mit Geschlossenheit und klarer sozialer Kante.“ so fasst Rebecca Ruppert, Landesvorsitzende, die Vertreter*innen-Versammlung zusammen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke Rheinland-Pfalz hat bei ihrer heutigen Vertreter*innen-Versammlung in Mainz-Finthen eine Landesliste mit insgesamt 10 Listenplätzen gewählt. Die Liste wird von Gerhard Trabert und Julia-Christina Stange angeführt.<br> „Wir starten in den Bundestagswahlkampf mit Geschlossenheit und klarer sozialer Kante.“ so fasst Rebecca Ruppert, Landesvorsitzende, die Vertreter*innen-Versammlung zusammen. „Die Landespartei hat sich fortentwickelt und gelernt, mit unterschiedlichen Positionen solidarisch umzugehen. Dazu tragen auch die über 400 Neumitglieder seit Jahresanfang bei. Auf den heutigen Erfolg werden wir aufbauen!“<br> Dave Koch, Landesvorsitzender, ergänzt: „Die unterschiedlichen Themenschwerpunkte der Kandidat*innen und deren Herzblut für soziale Gerechtigkeit macht deutlich, dass wir als einzige Partei dieses Thema konsequent anpacken. Die anderen Parteien versprechen im jetzigen Wahlkampf wieder viel - es braucht Die Linke, um sie im kommenden Bundestag daran zu erinnern.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Landesliste der Linken Rheinland-Pfalz<br> 1<br> - Gerhard Trabert<br> 2<br> - Julia-Christina Stange<br> 3<br> - Lin Lindner<br> 4<br> - Jens Schwaab<br> 5<br> - Ellen Oelkers<br> 6<br> - Dave Koch<br> 7<br> - Lena Karch<br> 8<br> - Jonas Leibig<br> 9<br> - Marion Morassi<br> 10<br> - Daniel Melzel</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse_Julia</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-299610</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 20:36:53 +0100</pubDate>
                <title>Klinik-Insolvenz: Nördliches Rheinland-Pfalz wird von Versorgung abgeschnitten</title>
                <link>https://www.dielinke-rhlp.de/die-linke/presse/pressemitteilungen-des-landesverbandes/detail/news/klinik-insolvenz-noerdliches-rheinland-pfalz-wird-von-versorgung-abgeschnitten/</link>
                <author>Udo Quarz / Julia-C. Stange</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der DRK-Insolvenz verlieren nicht nur 2.500 Beschäftigte voraussichtlich ihre Arbeitsplätze, sondern im Norden von Rheinland-Pfalz wird die medizinische Versorgung knapp. In Altenkirchen würde kein Krankenhaus mehr übrigbleiben und auch in Neuwied und dem Westerwald würden die ohnehin angespannten Kapazitäten noch geringer.</p>
<p>„Es darf doch nicht wahr sein, dass ein ganzer Landkreis von der medizinischen Versorgung abgeschnitten wird. Das Versprechen der besseren Versorgung durch die Privatisierung von vor über 20 Jahren wurde nicht eingelöst. Die Krankenhäuser müssen zurück in die öffentliche Hand, um die Versorgung vor Ort sicher zu stellen.“ so Udo Quarz, Kreistagsmitglied und Kreisvorsitzender in Altenkirchen.</p>
<p>„Schon vor Monaten haben wir vor dem Krankenhaussterben in Rheinland-Pfalz gewarnt. Nichts ist passiert und die Landesregierung schaut tatenlos zu. Die Landkreise und Gemeinden können die Kosten alleine nicht stemmen. Wir fordern die Landesregierung dazu auf, die medizinische Versorgung sicher zu stellen und die Kreise zu unterstützen.“ so Julia-C. Stange, Gesundheitspolitische Sprecherin.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse_Julia</category>
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